EINSCHNITTSTELLE (INZISION)

Die Inzision in der Brustfalte ist bis heute die meistbenutzte Inzisionsmethode bei Brustvergrößerungen und hat die folgenden Vorteile:
Bessere Sicht: Der plastische Chirurg hat während der Operation eine klare Sicht in die Brusthöhle, in die die Prothese eingesetzt wird, welche dadurch vollkommen nach Maß gefertigt werden kann. Es tritt weniger Blutverlust auf. Das Nachblutungsrisiko wird verringert, sodass meistens keine Drainage gesetzt werden muss.
Außerdem ist die Narbe in der natürlichen Brustfalte weniger sichtbar.
Die Inzision um die Brustwarze (peri-areolär) hat zum Nachteil, dass in das Brust- und Drüsengewebe geschnitten wird und, dass die Empfindlichkeit der Brustwarze abnehmen kann.
Die Inzision in der natürlichen Falte der Achselhöhle (transaxillär) hat zum Nachteil, dass der Abstand der Inzision in der Achselhöhle, bis hin zur Brust, negativen Einfluss auf die Leistung des Chirurgen hat, was das Kontrollieren der Blutungen und dem genauen Positionieren der Prothese betrifft. Bei einer schlechten Heilung der Narbe unter der Achselhöhle, kann diese in Bikinis oder ärmelloser Kleidung sichtbar sein. Sollte es zu Kapselformungen kommen, ist eine weitere Inzision (und somit eine weitere Narbe) unumgänglich.

Die Inzision in dem Nabel (transumbilikal TUBA) wird nur bei Implantaten aus Salzlösung angewendet. Auch hier wird der Abstand zwischen der Inzision und der Brust einen negativen Einfluss auf die Leistung des Chirurgen haben, was das Kontrollieren der Blutungen und das genaue Positionieren der Prothese betrifft.

DAS EINSETZEN DER PROTHESE

Die Prothese kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden: vor den Muskel (subfaszial) oder zum Teil hinter den Muskel (Dual Plane). Während des Aufnahmegesprächs wird dies ausführlich mit dem plastischen Chirurgen besprochen. Nach den neuesten Techniken werden Polyurethanprothesen vor allem vor den Muskel gesetzt.

Vor 5 Jahren hat Dr. Nelissen noch 25% der Brustvergrößerungen die Prothesen unter den Muskel gelegt, derzeit sind es noch weniger als 5%! Der Vorteil liegt in einer schnelleren Rekonvaleszenz, die Brüste sehen natürlicher aus und die Wahrscheinlichkeit eines "dubble bubble" ist geringer.

Während des Aufnahmegesprächs wird die Platzierung der Prothese (unterhalb oder oberhalb des Muskels) mit der Patientin bes
prochen.

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